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Botox-Injektionen

Wie funktioniert Botulinum-Toxin (Botox)?

Botox hemmt die Nervensignale, die zur mimischen Muskelkontraktion führen und "lähmt" die motorischen Nerven im Injektionsbereich. Dadurch werden Ausdrucksfalten eine Zeitlang geglättet; die Haut wirkt buchstäblich "entspannter" und erholter.

Was passiert bei der Injektion?

Der Dermatologe setzt an verschiedenen Stellen auf der Stirn Mikro-Injektionen in die Muskeln. Der Eingriff dauert nicht lange und schmerzt kaum; beim Verlassen der Praxis ist man weder müde noch zeigen sich sichtbare Spuren - das Sozialleben ist nicht beeinträchtigt.

Wie lange hält die Wirkung an?

Im Stirnbereich etwa 4 bis 6 Monate lang.

Welche Anwendungsbereiche kommen in Frage?

Durch Muskelkontraktionen provozierte Mimikfalten, meist in der oberen Gesichtshälfte.

Gibt es mögliche Nebenwirkungen?

Wie bei jeder Injektion kann es zu Schmerzen / Brennen / Prickeln, zu einem Ödem oder Hämatom kommen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Hautrötungen oder eine vorübergehende Erschlaffung der Lider.

Wie häufig können die Injektionen erfolgen?

Es empfiehlt sich ein Abstand von jeweils 3 bis 6 Monaten.

An wen wende ich mich für Botox-Injektionen?

Nur Ärzte sind berechtigt, Botulinim-Toxin zu injizieren.

Kann man Botox-Spritzen mit anderen ästhetischen Hautkorrekturen kombinieren?

Ja, mit anderen Techniken zur Gesichtsverjüngung wie z.B. chemische Peelings, Laser (Resurfacing) oder Injektionen zur Auffüllung (Hyaluronsäure, Kollagen).

Peeling

Wie wirkt ein Peeling auf die Haut?

Chemische Peelings erzeugen eine kontrollierte "Verwundung" der Haut, bei der die Epidermis teilweise oder gänzlich abgetragen wird. Das wiederum stimuliert die Kollagenproduktion, wodurch sonnenbedingte Schäden, Falten, Pigmentstörungen und Narben wie von innen heraus abgemildert werden. Je nach der Intensität des Eindringens unterscheidet man 3 Arten von chemischen Peelings: oberflächliche (Soft-)Peelings, mittlere Peelings und Tiefenpeelings.

Tut ein Peeling weh?

Das hängt von der Art des Peelings ab: Ein oberflächliches Peeling ist so gut wie schmerzlos, ein Tiefenpeeling kann deutlich und lange schmerzen.

Wieviele Sitzungen sind nötig?

Je nach Art des Peelings zwischen 4 und 6 Sitzungen im Abstand von jeweils 2 bis 4 Wochen.

Wozu werden Peelings eingesetzt?

Je nach ihrer Tiefenwirkung zur Verbesserung des Hautbilds, gegen Pigmentflecken, Unregelmäßigkeiten, Falten, Elastizitätsverluste, Narben und Akne.

Woher weiß ich, welches Peeling für mich das richtige ist?

Beim ersten Besuch in der Praxis erstellt Ihr Dermatologe eine Diagnose ihres Hautzustands, fragt sie nach Ihren Wünschen und empfiehlt eine sichere, maßgeschneiderte Lösung.

Kann man am Tag danach zur Arbeit gehen?

Bei einem oberflächlichen Peeling sogar schon nach einer Stunde - eventuell mit Make-up. Nach mittleren und Tiefenpeelings kann die soziale "Auszeit" einige Tage oder sogar Wochen betragen.

Sind Nebenwirkungen möglich?

Nach oberflächlichen Peelings praktisch gar nicht - allenfalls spürt man eine leichte Abschuppung, die bei mittleren Peelings 3 bis 6 Tage anhalten kann. Bei empfindlicher Haut kann es vor allem an der Augenpartie und den Nasenflügeln zu Irritationen kommen. Nach Tiefenpeelings muss 7 Tage lang eine Okklusiv-Maske getragen werden und das Gesicht zeigt noch wochenlang einen Rosé-Ton.

Wie häufig kann man Peelings durchführen?

Je nach Art des Peelings 1 bis 2 x pro Jahr.

Gibt es Kontraindikationen?

Nein - nur bei dunkler Haut gilt es, spezielle Vorsicht walten zu lassen.

Kann man ein Peeling mit anderen ästhetischen Hautkorrekturen kombinieren?

Ja, mit anderen Techniken zur Gesichtsverjüngung wie z.B. Laser oder Auffüllungen. Wird ein oberflächliches Peeling vor einer Auffüllung oder Laserbehandlung durchgeführt, verbessert und verlängert sich dadurch deren Wirkung.

Hyaluronsäure

Was ist Hyaluronsäure? Woher stammt sie?

Hyaluronsäure ist ein Hauptbestandteil der extrazellulären Matrix der Dermis. Sie findet sich in großen Mengen in allen jungen, lebenden Organismen und wird im Laufe der Zeit durch freie Radikale zerstört.

Ist die Injektion schmerzhaft?

Nein, kaum - außerdem kann Ihr Arzt die Stelle zuvor mit einer anästhesierenden Creme betäuben.

Wozu werden diese Injektionen eingesetzt?

Injektionen von stabilisierter Hyaluronsäure bieten sich an, um Falten aufzufüllen; sie können aber auch zur Modellierung der Lippen und der Gesichtskonturen genutzt werden.

Wie lange verbleibt das Produkt in der Haut?

Stabilisierte Hyaluronsäure wird vollständig resorbiert; die Wirkung hält 6 bis 12 Monate an - je nach Produkt, Patientenalter, Hauttyp und Lebensweise.

Baut sich die Säure in der Haut ab?

Hyaluronsäure ist vollständig biologisch abbaubar. Um die Wirkung beizubehalten, müssen die Injektionen von Zeit zu Zeit wiederholt werden.

Kann man am nächsten Tag zur Arbeit gehen?

Ja, die Schmerzen und Nebenwirkungen sind nur sehr gering. Bei eventuellen Rötungen oder Hämatomen hilft Make-up, die Problemstellen zu kaschieren.

Gibt es mögliche Nebenwirkungen?

Es kann vorübergehend zu Rötungen, Ödemen, blauen Flecken und Farbveränderungen an der Injektionsstelle kommen, die aber nach wenigen Tagen verschwinden.

Gibt es Kontraindikationen?

Bestimmte Punkte in der ärztlichen Vorgeschichte können eine Kontraindikation sein - z.B. Allergien, Entzündungen oder Autoimmun-Krankheiten. Zu Ihrer Sicherheit ist deshalb stets ein Vorab-Gespräch mit dem Dermatologen unerlässlich.

Kann man Hyaluron-Spritzen mit anderen ästhetischen Hautkorrekturen kombinieren?

Ja, mit anderen Techniken zur Gesichtsverjüngung wie z.B. chemische Peelings, Laser (Resurfacing) oder Botox-Injektionen.

Micro-dermabrasion

Was passiert bei einer Micro-Dermabrasion

Mit einer schnell drehenden Bürste und Aluminiumoxid- oder Natriumbikarbonat-Kristallen wird eine feine Schicht der Hautoberfläche wie beim Sandstrahlen "abgeschliffen".

Ist das schmerzhaft? Und gibt es Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen sind bei dieser sehr sanften Technik eher selten. Bei sehr empfindlicher Haut kann es zu einer leichten Reizung vor allem der Augenkonturen kommen. Manchmal ist die Haut danach ca. 30 Minuten etwas gerötet. Bei tiefergehenden Eingriffen kann es zu Abschuppungen kommen, die sich nach wenigen Tagen von selbst lösen. Man darf sie auf keinen Fall abzupfen, sondern sollte die Haut stattdessen intensiv mit Feuchtigkeit pflegen.

Was bewirkt eine Micro-Dermabrasion konkret?

Die Hautoberfläche wirkt wie "poliert" und geglättet. Narben sind gemildert und die Textur der Epidermis ist verbessert.

Laser

Wie oft und wie häufig sollte man eine Laserbehandlung durchführen lassen?

Die Anzahl der Sitzungen bis zum gewünschten Ergebnis hängt ab von der Art des Lasers, der individuellen Hautreaktion, verschiedenen fachlichen Parametern des Dermatologen und von der Intensität der Behandlung - deshalb gilt es, sich stets zunächst ausführlich mit dem Arzt zu beraten.

Kann ein Laser Nebenwirkungen auslösen?

Das ist abhängig vom Typ des Lasers und der Art der Behandlung im Einzelfall.

Gibt es Kontraindikationen?

Gegen ästhetisch hautkorrigierende Laser kaum; allerdings wird der Dermatologe nie eine Laserbehandlung auf erst vor kurzem gebräunter Haut durchführen - ob durch die Sonne oder Selbstbräuner.